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Ein Jahr wie ein halbes Leben

Teil 1/4 Kurzer Flashback ins 2020/21

Da habe ich mich entschieden meinen Job in der Bundesverwaltung zu kündigen, nachdem ich 2019 meinen B.Sc. in BWL und Wirtschaftspsychologie erlangt habe, und ich als Angestellte keine Perspektive hatte, machte ich mich selbständig.


Im September hatte ich dann den Impuls, unser Haus an der Lenk zu verkaufen, eigentlich völlig entgegen jeglicher Vernunft, die vermeintlich einzige Sicherheit die wir hatten. Gesagt getan, am 13.1.2021 Hausbesichtigung mit den Traumkäufern, am 1.2.21 Überschreibung. Jasmin hatte sich unser Traumwohnmobil manifestiert welches wir direkt am 5.2.2021 abgeholt haben. Danach folgte unsere lange Reise auf unbestimmte Zeit.



Der Entscheid diese unbestimmte Zeit zu beenden kam ziemlich genau vor einem Jahr - auch da ein Impuls, wiederum gegen jegliche Vernunft, ja wir hatten zwar unser Business aber wir standen noch ganz am Anfang, mit noch wenigen Kundinnen. Also wäre das Leben im WoMo kostengünstig aber Impuls ist und bleibt Impuls so entschlossen wir uns unsere Coral auszuschreiben.


Im Januar waren wir noch in Mali auf der Insel Losinj, dies seit Mitte Oktober. Es gefiel uns sehr gut, ich badete nach wie vor fast jeden Tag im Meer, wir begleiteten einige 1 one 1 Kundinnen und unseren Jahrescircle. Die Spazierwege waren wunderschön dem Meer entlang und wir haben oft und ganz nah Delfine beobachten können. Mitte Januar war es für uns dann an der Zeit weiter zu ziehen.


Noch ein letztes Mal kauften wir bei Losin Bio ein und verabschiedeten uns - das war einfach mega toll während dieser ganzen Zeit so frisches Bio-Gemüse zu bekommen.



Auf der Insel Krk hatten wir einen Stellplatz auf dem Camping Jezevac reserviert, einer der Campingplätze welcher das ganze Jahr geöffnet ist. An wunderbarer Lage direkt am Meer und nur 15 Fussminuten in die Stadt Krk gelegen.

Nach ein paar Tagen in unserer Coral haben wir die hübschen Häuser entdeckt und die Möglichkeit einer Longstay-Miete - diese Chance haben wir gleich ergriffen, haben Coral auf dem Parkplatz deponiert und sind in das Haus am Meer eingezogen! So wundervoll, der einzige Nachteil dass wir in unserem WoMo die beste Heizung hatten (Fussbodenheizung) und im Haus war dann der Boden entsprechend auch immer kalt! Aber die Lage ist einfach hinreissend - direkt vom Bett aufs Meer zu schauen, lediglich ein paar Treppenstufen für mein morgendliches Bad bei etwa 13 Grad! Ich liebe das, es fühlt sich so gut, befreiend und sortierend an. Nach unseren Calls, dem Schreiben und sonstigen Business-Things liefen wir dem Meer entlang nach Krk und genossen einen Espresso, ein Mittagessen oder manchmal auch gerade beides! Beim Optiker liessen wir uns neue Brillen machen. Ich liess meine Schuhe neu besohlen, im Café und und im Restaurant wurden mir herzlich und mit Namen begrüsst. Fast ein bisschen wie zu Hause! Immer wieder kamen Delfine in die Bucht und wir konnten sie direkt vom Haus aus beobachten und Jasmin flog auch zum filmen raus (immer in guter Distanz damit sie sich nicht gestört fühlten) diese Energie, einfach wundervoll! Jasmin an der Drohne:





Lustigerweise lernen wir auch immer wieder spannende Menschen kennen, diesmal Freundinnen aus Österreich die eine hatte eine Yacht mit ihrem Mann und sie seien jeden Monat für ein paar Tage in Punat und interessanterweise waren sie ähnlich unterwegs wie wir und sie interessierte sich für unser Mentoring, was dann allerdings nicht zustande kam da sie das ihren Mann machen lassen wollte, der aber auf eigene Faust dann investiert hat, leider an einer Börse die mittlerweile Konkurs ging…ja, auch hier gilt: wer nicht hören will, du weisst schon!

Nach unserem gut besuchten Krypto-Infocall Ende Januar starteten wir am 2.2.22 unseren 6-wöchigen Starterkurs mit wundervollen und interessierten Frauen. Wir gaben all unser Wissen in dieses Programm und es war so toll zu sehen welch neue Gedanken sich die Frauen machten und plötzlich Veränderungen und neue Türen aufgingen die zuvor noch gar nicht gesehen geschweige denn angedacht waren.


Jeden Tag genossen wir unser Haus am Meer und bald bot sich schon die nächste Gelegenheit, nämlich dass wir die kleine ‚Loft’Wohnung auf dem Schüpberg auf dem Hof wo Jasmins Mum zusammen mit ihrem Partner wohnt übernehmen können. Eine superpassende Homebase für uns - auf dem Lande und doch unweit der Stadt, meiner Eltern und meinen Kindern - gut, die sind ja selber bereits ganz viel unterwegs aber trotzdem sehr passend.



Die Wäsche haben wir jeweils bei unseren Aufenthalten in Rovinj im Waschsalon gewaschen - einfach und praktisch und für mich wieder einmal mehr klar warum ich nebst dem Stromverbrauch Wäsche aus dem Wäschetrockner nicht mag!


So auch als es uns am 20. Februar ein letztes Mal in Richtung Rovinj zog, zum dritten Mal, diesmal mit unserer Coral - das war ein phänomenales Bild, unsere Coral neben Lamborghinis, Porsches und Ferraris vor dem Hotel stehen zu sehen!


Es ist einer unserer Lieblingsorte geworden und hier schonmal vorab, es soll nicht das letzte Mal sein dass wir im 2022 hier sind!


Nebst dem, das Rovinj einfach ein so wunderschöner Ort ist, lässt das Hotel Grand Park einfach gar keine Wünsche offen, supernettes Personal, tolle Zimmer, ein phantastisches Pool und Wellness mit mega Massagen. Und dann das Cap d’Aureo ein Essen kaum zu beschreiben…das muss man einfach gekostet haben. Aber mehr dazu gerne in einem separaten Blog!



Und natürlich geniessen wir immer wieder die guten und abwechslungsreichen Energien um an diesen Orten unser Business voranzutreiben. Wir haben das grosse Glück - oder nein es ist nicht nur Glück - für uns ist es eine Entscheidung eine absolute Traumbeziehung zu führen, wertschätzende und ehrliche Kommunikation und Vertrauen sind dazu unabdingbar und sowas von essenziell. Ist es immer einfach? Nicht immer ganz, vielfach auch durch äussere Umstände geschuldet - aber mehr dazu später, es gibt einige Anekdoten dazu!!!


Unsere Coral wieder zu verkaufen, war eine Entscheidung und zudem auch auch eine mega krasse Manifestation - wir waren noch unterwegs und doch fühlten wir, dass es genau jetzt der Moment war. Zum 3. Mal genossen wir das Grand-Park Hotel in Rovinj und unsere Coral stand vor dem Haupteingang neben Porsches, Maseratis und Lamborghinis!

Nach einem weiteren wundervollen Nachtessen im Cap Aureo mit phantastischer Weinbegleitung

hatte Jasmin eine Art Schlaf-Trance wo sie wie eine Checkliste hatte…die Frequenz passte, gleich am nächsten Morgen hatten wir eine Mail, am Mittag das Telefongespräch und die Zusage - von einem Frauenpaar, zack und am nächsten Tag die Anzahlung. Genauso funktioniert es wenn die Frequenzen matchen!!!

So verkauften wir unsere Coral an diesem wundervollen und für uns so bedeutungsvollen Ort - welch schöne Begebenheit!


Unsere Rückreise sollte uns noch einmal nach Venedig führen, der Campingplatz Fusina hatte eine wundervolle Lage direkt gegenüber der Lagunenstadt. So fuhren wir von Rovinj nach Venedig um zuerst direkt Einkäufe zu machen - das mit dem reservierten Platz auf dem Camping klappte aufgrund eines Missverständnisses (oder so 😉)nicht, so blieb uns nichts anderes übrig als direkt bis in die Schweiz zu fahren…Phu, what a ride denn die Campingplätze hatten alle Winterpause und Stellplatz gab es einen in Lugano - wir erreichten den Platz kurz vor 19 Uhr und ergatterten uns noch den letzten Platz mit Stromanschluss und gleich danach hatte Jasmin noch einen Call! Auch hier ist wieder ganz deutlich zu sagen - „Love what you do and you’l never work a Day in your life“!


Am nächsten Tag dann die Heimreise nach Bern - was für ein Gefühl nach fast einem Jahr, toll und traurig zugleich. Da wir jetzt natürlich kein Auto mehr hatten, haben wir die Fühler schon ausgestreckt und auch hier war uns genau klar was unser Auto haben soll und was wir uns vorstellten. Und genau das mega tolle Auto haben wir am 4.3.22 abgeholt.



Da unsere Wohnung noch nicht bezugsbereit war, zogen wir am 10. März wieder los. Natürlich zuerst die Coral ausgeladen, geputzt und eingestellt. Na ja, ihr könnt euch nicht vorstellen was wir alles ausgeladen haben…

Wir fuhren nach Frankreich in die Ardèche, dort wo wir unser Abenteuer ein Jahr zuvor gestartet haben. Der Gartenbauer hatte da ein bisschen Chaos angezettelt und wir schauten ob wir da was anrichten resp. etwas Klarheit reinbringen konnten. Wir blieben da, bis die Besitzerin kam und begrüssten sie mit einem leckeren Nachtessen. Weiter ging es dann - krank zwar - via Avignon, ja sur le Pont haben wir "gedanset"!!!



nach Sainte Marie de la Mer. Jasmin hat es ärger erwischt und so tat ich, was ich konnte. Wir machen trotzdem Ausflüge denn die Flamingos wollten wir ja unbedingt sehen. Sehr eindrücklich diese Kolonien und auch für Foto und Video haben sie einiges hergegeben! Ein paar Tage später wollte ich mir auch noch einen Traum verwirklichen und buchte einen Ausritt auf einem Camarguepferd am Strand - nun ja, ich hätte es besser Wissen sollen resp. genau sagen sollen was ich wirklich wollte - denn der Ausritt war nicht wirklich so wie ich mir das erträumt hatte. Aber gut, eine Erfahrung mehr und das Städtchen hat uns ganz gut gefallen, aber ich wollte mir nicht vorstellen, wie es im Sommer von Touristen und Mücken wimmelt - und was schlimmer sein könnte!



Nach 5 Tagen fuhren wir weiter in Richtung St. Tropez, in Gassin hatten wir uns ein apartes Studio gemietet, wir lieben es selber einzukaufen und kochen - also ja, wenn man weiss wie Jasmin kocht, ist das auch nicht weiter erstaunlich. Natürlich ist es schön, sich ab und an bekochen zu lassen, doch gerade in Frankreich - wo die Göttinnen ja bekanntlich gut speisen aber nicht Vegan - nicht immer so einfach wie wir dann in Cannes auch direkt erfahren werden.


Saint-Tropez gefällt uns sehr gut, die schönen Läden Dior &Co. und die Märkte in Ramatuelle und La Croix Valmer sind einfach très charmante. Viele hatten jedoch wegen der Zwischensaison geschlossen so auch sämtliche Restaurants am Pampelonne Beach. Bei Hermès erstand sich Jasmin ihre wunderschöne Silberkette, aus derselben Kollektion „Chaine d’Ancre „ wie meine, es war ein Glück diese in der langen Form zu bekommen. Auch eine tolle Wertanlage und ein Stück welches ihr tagtäglich grosse Freude bereitet.


Weiter gings nach Cannes, wir sind wieder bei besserer Gesundheit und diesmal hatten wir ein Hotel direkt an der Promenade. Zum laufen war die Promenade sehr schön und auch die hübschen Restaurants waren schön anzuschauen, jedoch mit dem Veganen und auch schon Vegetarischen Menu hatten wir alle Mühe! Dafür war der Kellner begeistert von Yori (sie war wieder genesen nach dem kleinen Intermezzo eines Abszesses)



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